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<pre>Trotz des vermutlich ziemlich traurigen Abschneidens wird Trainer Dirk Schuster nach dem sich abzeichnenden Abstieg natürlich dennoch für seine Verdienste heiliggesprochen — um dann im Anschluss umgehend die Verantwortung für einen besser situierten Traditionsverein zu übernehmen.  <p> Quoten Stand vom 20.10.2017, 10:48 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.  <p>  Wie gehen deshalb davon aus, dass der zehnte ungeschlagene Liga-Auftritt in Folge endlich wieder einmal fröhliche Gesichter im Kraichgau produziert. <p> War es unter Skripnik zunächst die zentrale Stärke der Grün-Weißen gewesen, den in den Jahren der Krise anerzogenen Kampf wieder mit spielerischen Ansätzen zu vereinen, kam die Mannschaft nun in dem Doppel gegen die beiden Aufsteiger auf die verwegene Idee, auf den ganz großen Einsatz möglicherweise auch verzichten zu können. <p>  Vor allem in der Defensive fehlte den Schützlingen von Breitenreiter in den vergangenen die notwendige Stabilität. In den letzten neun Partien kassierten sie insgesamt 18 Gegentore. Von ihren jüngsten sechs Heimspielen haben die Schalker nur das letzte mit 2:3 gegen Leverkusen verloren – trotz einer 2:0-Führung zur Halbzeitpause.  </pre>


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<pre>Dieser Misserfolgslauf hatte nach der Pleite in Mönchengladbach am dritten Spieltag bereits den mehr geduldeten, als geliebten Trainer Viktor Skripnik den Job gekostet.  <p> Umso größer fiel der Ã„rger darüber aus, dass hinsichtlich dieses Etappenziels nicht schon nach dem Trip an die Weser Vollzug vermeldet werden konnte: Mit dem abstiegsbedrohten Werder bekamen die Stuttgarter schließlich bereits das letzte Leichtgewicht der Hinrunde aufgetischt.  <p>  Dabei braucht es noch nicht einmal zwingend den Blick in die vergilbten Bilanzen, um am 16. Spieltag tatsächlich von einem neuerlichen Gleichgewicht der Kräfte auszugehen. <p> „Sie haben mir gesagt, dass ich gut nach Deutschland passen würde. Der VfL war die erste und einzige Wahl. Er ist ein großer Klub in Deutschland und Europa.“ <p>  Denn auch im ersten Bundesligaspiel des neuen Jahres behielten die Schwaben trotz frühen Rückstandes die Oberhand und wandelten gegen den FC Köln ein 0:1 in einen 3:1-Erfolg um. Insgesamt sind die Stuttgarter seit nunmehr fünf Pflichtspielen in Folge ohne Niederlage und haben damit unter Kramny fast so viele Punkte geholt wie in den 13 Partien mit Alexander Zorniger auf der Betreuerbank.  </pre> 


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<pre> Zum einen, da Freiburg in der vorigen Saison nur ein einziger Sieg in der Ferne gelang und seit zwölf Gastspielen in Folge sieglos ist, zum anderen da der „Sport-Club“ saisonübergreifend seine letzten fünf Auswärtsmatches allesamt verlor.  <p> Die Erwartungen an Mario Gomez sind hoch. Der Routinier soll im „Wolfsrudel“ eine Führungsrolle einnehmen. (Â© Peter Steffen/dpa)  <p>  Immerhin: Die vergangenen vier Bundesliga-Heimspiele gegen die Leipziger gingen nicht verloren. In der Spielzeit 2019/2020 setzte es in der zweiten Runde des DFB-Pokals allerdings eine herbe 1:6-Klatsche. <p>  Dennoch kann es dem 30-Jährigen natürlich nicht ganz egal sein, dass sich derzeit seine allmähliche Entzauberung vollzieht: Nach der vorjährigen Rekord-Saison hatte man sich schließlich auch in der laufenden Spielzeit sehr viel mehr von seinem Team versprechen dürfen. <p>  Allerdings sind die Mainzer in dieser Saison in der Fremde noch sieglos. Aus den sieben Auswärtspartien gab es durch drei Unentschieden erst drei Punkte. Diese allerdings gegen Leipzig (2:2), Gladbach (1:1) und Wolfsburg (1:1).  </pre>


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<pre> Mit bereits 21 erhaltenen Gegentoren stellt Werder die schwächste Verteidigung der Liga — und das mit Abstand.  <p> Bereits das Debüt des 44-Jährigen ist danebengegangen, von einem Trainereffekt war beim Stuttgarter Auftritt in Dortmund so gut wie nichts zu sehen. Es wäre allerdings auch zu viel verlangt gewesen. Kramny hatte gerade einmal fünf Tage Zeit, um das Team kennenzulernen und auf den spielstarken BVB vorzubereiten.   <p> Ein Szenario, welches ohne dem Remis in der Schwabenmetropole schon jetzt bittere Realität wäre. In Anbetracht dessen mag es auch irgendwie verständlich erscheinen, dass man sich in Bremen trotz der mauen Leistung über die Punkteteilung in Stuttgart sogar letztlich freuen konnte. <p>  Immerhin dürfte feststehen, dass es auch mit einem Auftritt wie beim Glücks-Sieg gegen die Hertha keinen Blumentopf gegen den FC Schalke zu gewinnen gibt, der sich vorab vor allem dank seines deutlich durchdachteren Offensivspiels für den dann schon vierten Auswärts-Dreier der Spielzeit empfiehlt.  <p> Es sei denn, die Grün-Weißen knüpfen am Samstag im Weserstadion an ihren aktuellen Lauf an und schicken – nach Mainz und Darmstadt – nun auch Champions League-Anwärter Leipzig mit leeren Händen nach Hause.  </pre>


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<pre> Dabei war es Streich selbst freilich erspart geblieben, sich das neuerliche Elend auch noch höchstpersönlich anzuschauen: Den langjährigen Coach der Breisgauer setzte ein „kleiner Bandscheibenvorfall“ außer Gefecht.  <p> Die Stuttgarter haben eine weitere Woche mit ihrem neuen Trainer Markus Weinzierl trainieren können und konnten schon in der zweiten Halbzeit gegen Dortmund eine Leistungssteigerung verzeichnen.  <p>  Schalke gehört zu den Lieblingsgegnern des VfB Stuttgart: gegen keinen anderen Bundesligisten hat der VfB mehr Siege eingefahren als die 42 gegen die „Knappen“. <p>  „Natürlich hatten wir ganz andere Erwartungen und stehen jetzt mit zehn Punkten da unten. Das ist eine außergewöhnliche Situation“, analysierte der am Montag gefeuerte Manager Klaus Allofs noch am Samstag nach der Abfuhr in München.  <p> Dass dies wohl auch weiterhin so bleiben wird, lässt die überraschende Leistungsexplosion im jüngsten Heimspiel vermuten; der spielfreudige Vortrag knüpfte unvermittelt an vermeintlich längst vergangene Glanzzeiten unter Jürgen Klopp und Thomas Tuchel an.  </pre>


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